Initiative Demenzfreundliche Kommune
Stadt und Landkreis Gießen e.V.

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In unserer Stadt und unserem Landkreis leben Menschen mit Demenz

Die Initiative Demenzfreundliche Kommune - Stadt und Landkreis Gießen e.V. fördert durch Aufklärungsarbeit das Verständnis für Menschen mit Demenz und deren Angehörige in der breiten Öffentlichkeit. Wir unterstützen die Rechte der Menschen mit Demenz.
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Veranstaltungen & Termine



 2. Halbjahr 2019

 

 

 

Auch in der Spielzeit 2017/18 machen wir das Stadttheater durch spezielle Angebote an Menschen mit Demenz für noch mehr Gießenerinnen und Gießener zugänglich. Tatkräftig unterstützt werden wir dabei von der INITIATIVE DEMENZFREUNDLICHE KOMMUNE (IDfK).


Erleben Sie mit Ihrem dementen Angehörigen eine Orchesterprobe oder ein Tanztraining und genießen Sie gemeinsam eine schöne Zeit im Stadttheater Gießen.


Diese Theaterbesuche beginnen mit einer kurzen Einführung. Danach kann für ca. 45 Minuten einer Probe oder einem Training beigewohnt werden und zum Schluss wird das Erlebte im Gespräch gemeinsam nachbereitet.


Die Teilnehmerzahl ist auf 8 Personen begrenzt, jeweils mit einer Begleitperson.

Die aktuellen Termine finden Sie unter: www.stadttheater-giessen.de unter Info

Anmeldung bitte unter:


Initiative Demenzfreundliche Kommune - Stadt und Landkreis Gießen e.V.

 Ansprechpartnerin:  Dagmar Hinterlang
 E-Mail:  Dagmar.Hinterlang@t-online.de
 Telefon:  0641-25425
 Anschrift:  Hermann-Rau-Str. 13, 35398 Gießen

 

 

 


Aktuelles 


08. November 2019

Moderne Kunst und Demenz

Menschen mit Demenz besuchten die Ausstellung von Matthew Cowan "The Scream of the Strawbear" in der Gießener Kunsthalle

Moderne Kunst und Demenz - passt das zusammen? Ja, es passt. So zumindest die Wahrnehmung von Gästen der AWO-Seniorentagesstätte im Kleinlindener Heerweg und des Albert-Osswald-Hauses. Am 7. November besuchten sie die Ausstellung von Matthew Cowan "The Scream of the Strawbear" in der Gießener Kunsthalle. Die Ausstellung befasst sich mit heimischen Bräuchen, genauer gesagt mit Strohbär und Maimann, wie sie in einigen Regionen Hessens üblich sind. Dabei spielte es gar keine Rolle, dass die Gäste ursprünglich aus Thüringen, aus dem Sudentenland oder aus Italien stammten. Sie hatten genauso viel Freude am Erkunden der Ausstellungsgegenstände, wie die Besucher aus Rechtenbach und Großen-Linden. Eingeladen hatte die Initiative Demenzfreundliche Kommune - Stadt und Landkreis Gießen. Auf Seiten der Kunsthalle betreute Marta Dannoritzer die interessierten Gäste. Zum Abschluss der Veranstaltung hatten die Besucher dann noch die Gelegenheit, eigene kleine Strohbären zu binden.







 

 


24. Oktober 2019

Kastanien im Mathematikum 

Gießen. Kastanien sind glatt und rund. Sie sind gut gegen Rheuma und sie bringen Glück. So zumindest die Aussagen der Gäste, die am 24. Oktober 2019 das Mathematikum besuchten. Eingeladen hatte die Initiative Demenzfreundliche Kommune – Stadt und Landkreis Gießen. Professor Dr. Albrecht Beutelspacher und seine Mitarbeiterin Melanie Blaschko legten die Kastanien in einem Muster aus, das sich in roten und blauen Sechsecken wiederholte. Bei spielerischen Übungen vertieften die Gäste vom Caritashaus „Maria Frieden“ anschließend ihre Begegnung mit der Mathematik. Sie legten Puzzles, bauten Brücken und bewiesen ihr Geschick beim Zusammensetzen eines Würfels.

 


22. Oktober 2019

SchülerInnen der Willy-Brandt-Schule entwickelten Logo für den „Arbeitskreis Demenz Region Gießen“

Die Schülerinnen und Schüler der beiden 11. Klassen der Fachoberschule Gestaltung an der Willy-Brandt-Schule setzten sich zunächst theoretisch mit den Anforderungen an ein gutes Logo auseinander. Anschließend erhielten sie inhaltliche Vorgaben von Markus Boss und Yuliya Traum (Arbeitskreis Demenz). Ziel des Arbeitskreises ist es, Lücken im Versorgungssystem von Menschen mit Demenz aufzuzeigen und nach Wegen zu suchen, um diese Lücken zu schließen.


Mit einer bestimmten Kreativtechnik entwickelten die Elftklässler unter Anleitung ihres Lehrers Wennemar Rustige („Visuelle Kommunikation“) eine Vielzahl von Ideen. Jede/r SchülerIn erstellte einen zeichnerischen Entwurf. Dieser wurde unter Anleitung des EDV-Lehrers Andreas Arcularius am PC digital umgesetzt.


Insgesamt lagen 30 Logoentwürfe vor. Der Jury des Arbeitskreises fiel es schwer, eine Auswahl zu treffen, denn alle Arbeiten gefielen den Juroren sehr gut. Sieger wurde schließlich Soufien Salomon. Der zweite Platz ging an Maria Brückel, der dritte an Malina Koch. Das Preisgeld von insgesamt 300 Euro, davon je 50 Euro für die Klassenkassen und 100 Euro für die Projektkasse des Fachbereichs, stellte der Runde Tisch „Älter werden in Gießen“ zur Verfügung.

 

Das Foto zeigt die Preisträger mit ihren Lehrern und zwei Vertreterinnen des Arbeitskreises.
Von links: Malina Koch, Wennemar Rustige, Soufien Salomon, Andreas Arcularius, Maria Brückel, Anne Schmidt und Dagmar Hinterlang

 


16. Oktober 2019

Kunst im Kapellengang

Kunstbetrachtung für Menschen mit Demenz

Neues Projekt der Initiative Demenzfreundliche Kommune - Stadt und Landkreis Gießen

Gießen. Schwarz-Weiß-Bilder können Farbe haben, nämlich dann, wenn in der Phantasie des Betrachters auch Farben erscheinen. Diese Erfahrung machten Gäste aus dem Johannesstift Anfang Oktober 2019 bei Kunst im Kapellengang. Eingeladen hatte die Initiative Demenzfreundliche Kommune - Stadt und Landkreis Gießen. Bei Kunst im Kapellengang sind derzeit Bilder der dänischen Künstlerin Maria Dubin zu sehen. Dr. Susanne Ließegang, die Kunstbeauftragte des Universitätsklinikums, führte die Gäste in die ausgestellten Bilder ein, und zwar auf eine sehr anregende und behutsame Weise. Es war die erste Kunstbetrachtung dieser Art. Maria Dubins Gemälde entstanden in Tania Blixens Garten bei Kopenhagen. Die Gäste vom Johannesstift ließen sich gerne auf die "Reise" dorthin ein, auch wenn ihnen manchmal die Worte fehlten, um ihre Gefühle auszudrücken. Die Reihe der Kunstbetrachtungen für Menschen mit Demenz soll fortgesetzt werden. Nähere Informationen bei Dagmar Hinterlang (Telefon 0641 / 25425) oder bei Marion Bathe unter der Mail-Adresse froschprojekt@gmx.de.

 


24. September 2019

"Wer lange genug wartet, kann König werden"

Lesung zum Welt-Alzheimertag am 21. September 2019

Mit einer Gegenüberstellung von Texten zum Thema Demenz widmete sich der Gießener Schauspieler Harald Pfeiffer dem anspruchsvollen Thema. Die Lesung im Schuhhaus Darré (Gießen, Seltersweg) war eingebunden in das Programm zum zehnjährigen Bestehen der Initiative Demenzfreundliche Kommune. Dagmar Hinterlang (IDfK) und Heinz-Jörg Ebert (Darré) begrüßten die Gäste. Pfeiffer las aus Arno Geiger ("Der alte König in seinem Exil") und Tilman Jens ("Demenz - Abschied von meinem Vater"). Der Vortrag wurde stimmungsvoll umrahmt von Zeichnungen, die in Malkursen für Menschen mit Demenz von Dr. Oliver Schultz (Wiesbaden) entstanden sind. Die Zeichnungen sind noch bis zum 12. Oktober 2019 im Gießener Rathaus zu sehen.

 


21. September 2019

 Artikel aus dem "Gießener Anzeiger" vom 28. August 2019

 


4. September 2019

"Blickwechsel - Die Kunst der Demenz"

Mit einer Ausstellung von Dr. Oliver Schultz im Gießener Rathaus eröffnete die Initiative Demenzfreundliche Kommune - Stadt und Landkreis Gießen e.V. ihre Veranstaltungen zum zehnjährigen Bestehen. IDfK-Vorsitzende Dagmar Hinterlang begrüßte die Gäste, unter ihnen Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz, Istayfo Turgay (Dezernent für Demografie und Integration beim Landkreis Gießen) in Vertretung von Landrätin Anita Schneider und der stellvertretende Vorsitzende des Kreistages, Norbert Weigelt. Die Ausstellung läuft noch bis zum 12. Oktober 2019.








 

 

 

Artikel aus der "Gießener Allgemeine" vom 28. und 31. August 2019

 


17. August 2019

 

 

Artikel aus der "Gießener Allgemeine" vom 17. August 2019

 


17. August 2019

 

 

 


29. April 2019

IDfK / Mathematikum

Gießen -  Mathematik macht Spaß. So jedenfalls empfanden es die Bewohnerinnen des Johannesstifts, die am 29. April 2019 ins Mathematikum gekommen waren. Eingeladen hatten Professor Dr. Albrecht Beutelspacher und die Initiative Demenzfreundliche Kommune – Stadt und Landkreis Gießen.

Professor Beutelspacher und seine Mitarbeiterin Melanie Blaschko hatten den Besuch der alten Damen liebevoll vorbereitet. Weil Frühling war, standen zunächst Tulpen auf dem Programm. Die Besucherinnen erfuhren, dass jede Tulpe sechs Blütenblätter hat, und die Zahl sechs stand auch bei weiteren Erkundungen auf dem Programm. So stellte sich heraus, dass man farbige Sechsecke zu einem wunderschönen Muster zusammenlegen kann. „Gäbe einen schönen Küchenboden,“ meinte eine der Frauen. Eine andere sang lächelnd „Mein Hut, der hat drei Ecken“, denn auch die Drei ist eine interessante Zahl. In der Natur findet sich die Sechs nicht nur in Tulpenblättern, sondern auch in Bienenwaben. Ob Bienen mathematisches Verständnis haben, sei dahingestellt. Wohl aber schaffen es die kleinen Honigproduzentinnen, Sechseck an Sechseck zu fügen und so ein perfektes Gebilde aus sechseckigen Zellen herzustellen. In einer zweiten Runde befassten sich die Gäste aus dem Johannesstift mit Würfeln und Pyramiden. Sie experimentierten mit Seifenhaut und versuchten sich an mathematischen Legespielen.

 


 

 

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